Öffentlichkeit in der Sachkundeprüfung: was dich erwartet

Der Fragenkatalog der Tierärztekammer Nordrhein gilt seit dem 1. Januar 2025 und ist seit dem 1. März 2025 verbindlich: 197 Fragen in 20 Themengebieten, von denen in der Prüfung 30 gezogen werden.

Dieser Block ist der einfachste des ganzen Katalogs – wenn man das Prinzip erkannt hat. Sieben der zehn Fragen haben genau eine richtige Antwort, und in fast allen lautet sie: anleinen. Jogger, Reiter, Kinder beim Fußball, Kinder beim Picknick, Spielplatz, Menschen mit sichtbarem Unbehagen – die Antwort ist jedes Mal dieselbe.

Dahinter steht ein einziger Grundsatz: Nicht dein Hund entscheidet, ob jemand Angst haben darf. Der Satz „der tut nichts“ kommt im Katalog ausschließlich in falschen Antworten vor.

Achtung: Hier ist – anders als im Rest des Katalogs – meistens nur eine Antwort richtig:

Richtige AntwortenAnzahl Fragen
eine7
zwei1
drei1
alle vier1

Wer aus den anderen Blöcken kommt und gewohnheitsmäßig mehrere Kreuze setzt, verliert hier Punkte.

Angeleinter Hund gibt Joggern im Park Raum, der Halter tritt zur Seite

Teste dich selbst: 10 Fragen zum Verhalten in der Öffentlichkeit

Der Test enthält genau die Fragen, die auch in der Prüfung vorkommen können. Du kannst ihn beliebig oft wiederholen. Danach findest du unten alle Fragen noch einmal in Ruhe erklärt.

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Sachkundenachweis Hunde NRW Frage Öffentlichkeit

Öffentlichkeit

Hi ,

viel Spaß und Erfolg beim Fragebogen Öffentlichkeit.

Auf dem Hundespaziergang kommt einem ein/e Reiter/in entgegen. Wie soll man sich verhalten?

Auf dem Hundespaziergang kommen Ihnen Leute entgegen, die sich angesichts Ihres
Hundes deutlich unwohl fühlen. Wie verhalten Sie sich?

Wer ist für das Entfernen von Hundekot verantwortlich?

Wie verhalten Sie sich, wenn Ihnen ein Jogger entgegenkommt und Ihr Hund frei läuft?

Wie soll ich mich verhalten, wenn ein fremder Hund auf mich und mein Kind zugestürmt kommt.

Auf einer Wiese spielt eine Gruppe von Kindern Fußball. Wie verhalten Sie sich mit Ihrem frei laufenden Hund?

Auf einer Hundewiese macht eine Gruppe von Kindern Picknick. Wie verhalten Sie sich, wenn Sie mit Ihrem freilaufenden Hund dort vorbeikommen?

In welcher der folgenden Situationen ist es angebracht, den Hund an der Leine zu halten?

Welche Schwierigkeiten können durch Importhunde entstehen?

Herzlichen Glückwunsch, Sie haben den Test erfolgreich beendet.
Um in die Topliste eingetragen zu werden, füllen Sie bitte das folgende kurze Formular aus:

Die durchschnittliche Punktezahl: 94%

0%

Bestenliste

9 Personen sind bisher dabei. Bei gleichem Ergebnis zählt die schnellere Zeit.

  1. 1 Sonja 1:31 min 100 %
  2. 2 Jutta L. 2:06 min 100 %
  3. 3 Lena 2:25 min 100 %
  4. 4 Marina S. 3:03 min 100 %
  5. 5 Anke B. 3:36 min 100 %
  6. 6 Patrick S. 3:44 min 100 %
  7. 7 Jürgen L. 5:35 min 100 %
  8. 8 Max L. 8 s 78 %
  9. 9 Hundehalter 17 s 0 %

Nur angemeldete Hundehalter kommen in die Wertung. Ein kostenloses Konto reicht.

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Alle 10 Prüfungsfragen zur Öffentlichkeit – mit Erklärung

Richtig: nur C

  • ❌ A. Ich reiße mein Kind schnell hoch, um es aus der Gefahrenzone zu bringen.
  • ❌ B. Ich schaue dem Hund in die Augen und verjage ihn.
  • C. Ich bleibe ganz ruhig und stelle mich zwischen Hund und Kind und nehme mein Kind ggf. mit ruhigen Bewegungen auf den Arm.
  • ❌ D. Ich reiße die Arme hoch und schreie den Hund an.

Erklärung: Der Unterschied zwischen A und C ist eine einzige Eigenschaft: die Geschwindigkeit. Ein Kind ruckartig hochzureißen ist eine schnelle, aufwärts gerichtete Bewegung – genau das, was den Beutefang- oder Jagdimpuls auslösen kann. Dieselbe Handlung langsam und ruhig ausgeführt ist unproblematisch. B und D beschreiben die beiden anderen Reflexe: Anstarren ist unter Hunden eine Drohung, Arme hochreißen und Schreien erhöht die Erregung. Richtig ist: ruhig stehen bleiben, sich seitlich zwischen Hund und Kind stellen, Blick abwenden, langsam bewegen.

📌 Merksatz: Ruhig bleiben, dazwischenstellen, langsam bewegen – nicht anstarren, nicht schreien, nicht hochreißen.

Richtig: B und D

  • ❌ A. Wenn der Hund Pferde kennt, braucht man nichts zu unternehmen.
  • B. Man sollte den Hund heranrufen und an die Leine nehmen, bis Pferd und Reiter vorbei sind und man sicher weiß, dass der Hund nicht hinterherrennen wird.
  • ❌ C. Wenn der Reiter nur „Schritt“ reitet, ist keine Gefahr gegeben.
  • D. Man sollte seinen Hund grundsätzlich unter Kontrolle nehmen, da manche Pferde auch bei ruhigen und freundlichen Hunden ängstlich reagieren und dadurch Unfälle entstehen können.

Erklärung: Der Kern steht in Antwort D: Es geht nicht um deinen Hund, sondern um das Pferd. Pferde sind Fluchttiere; ein Hund im Sichtfeld kann eine Schreckreaktion auslösen – auch ein kleiner, freundlicher, ruhiger Hund. Bei einem durchgehenden Pferd geht es um schwere Verletzungen bis hin zu Todesfällen, für Reiter wie für Umstehende. Rechtlich ist das ebenfalls eindeutig: Wenn ein Pferd wegen eines freilaufenden Hundes scheut und der Reiter stürzt, haftet der Hundehalter nach § 833 BGB – verschuldensunabhängig, siehe Rechtliches.

📌 Merksatz: Bei Pferden immer anleinen – auch ein ruhiger Hund kann ein Fluchttier erschrecken.

Richtig: nur C

  • ❌ A. Wenn dies ein Hundeauslaufgebiet ist, darf ich den Hund frei laufen lassen. Ich erkläre den Fußballspielern das und schicke sie weg.
  • ❌ B. Ich muss gar nichts unternehmen, denn mein Hund ist nicht aggressiv. Für den Fall, dass er den Ball kaputt macht, habe ich eine Haftpflichtversicherung.
  • C. Ich leine den Hund vorsichtshalber an, bis ich an den Ball spielenden Kindern vorbei bin und sicher weiß, dass der Hund nicht zurücklaufen wird.
  • ❌ D. Man muss in solchen Situationen nur große Hunde anleinen, denn ein kleiner Hund kann einem Kind nicht gefährlich werden.

Erklärung: Rennende Kinder mit einem rollenden Ball sind für viele Hunde eine der stärksten Reizsituationen überhaupt – Bewegung, Geräusch, Gruppendynamik. Selbst ein Hund, der sonst nichts tut, kann hier in den Jagd- oder Hütemodus geraten und Kinder umrennen. Antwort B ist die bequemste: „Ich bin ja versichert.“ Die Versicherung zahlt den Ball – sie verhindert nicht, dass ein Kind stürzt oder Angst bekommt. Und Antwort D unterschätzt kleine Hunde: Ein Kleinkind kann auch von einem 8-Kilo-Hund umgeworfen werden.

📌 Merksatz: Spielende Kinder mit Ball sind ein Höchstreiz – vorsichtshalber anleinen, unabhängig von der Hundegröße.

Richtig: nur B

  • ❌ A. Die Städte, denn dafür wird Hundesteuer bezahlt.
  • B. Der Halter.
  • ❌ C. Die Allgemeinheit. Jeder, der einen Hundehaufen sieht, muss ihn entfernen.
  • ❌ D. Niemand. Hundekot muss nicht entfernt werden, denn es ist etwas Natürliches.

Erklärung: Die einfachste Frage des Katalogs – und trotzdem das Thema, das dem Ansehen von Hundehaltern am meisten schadet. Antwort A wird im Alltag oft ernsthaft vorgebracht: Die Hundesteuer ist eine allgemeine Gemeindesteuer ohne Zweckbindung, sie „bezahlt“ keine Reinigung. Rechtlich regeln die Kommunen die Beseitigungspflicht in ihren Satzungen; Verstöße sind Ordnungswidrigkeiten mit Bußgeldern zwischen etwa 20 und mehreren hundert Euro. Dazu ein sachlicher Punkt: Auf landwirtschaftlichen Flächen kann Hundekot Erreger enthalten, die über Silage oder Heu auf Rinder übertragen werden und dort zu Fehlgeburten führen (Neosporose). Auf Weiden gehört er deshalb besonders zuverlässig entfernt.

📌 Merksatz: Immer der Halter – die Hundesteuer ist keine Reinigungsgebühr.

Richtig: nur B

  • ❌ A. Mein Hund liebt Kinder. Ich gucke, ob Kinder da sind, damit mein Hund mit ihnen toben kann.
  • B. In der Nähe von Kinderspielplätzen leine ich meinen Hund an. Dadurch kann ich vermeiden, dass sich jemand belästigt oder gefährdet fühlt.
  • ❌ C. Wenn keine Kinder da sind, lasse ich den Hund laufen, denn er liebt es, durch den Sand zu rennen.
  • ❌ D. Ich habe einen kleinen Hund, der keine Gefahr für Kinder darstellt, deshalb lasse ich ihn einfach laufen.

Erklärung: Zwei Gründe, beide wichtig. Erstens: Auf Spielplätzen sind Hunde in aller Regel per kommunaler Satzung verboten – nicht nur unerwünscht. Zweitens, und das betrifft Antwort C: Sandkästen und Spielflächen sind ein hygienisches Thema. Hunde- und Katzenkot im Sand kann Spulwurmeier enthalten, die für Kinder gefährlich sind. Ein Hund, der „nur durch den Sand rennt“, hinterlässt trotzdem Spuren.

📌 Merksatz: Am Spielplatz immer anleinen – Hunde sind dort meist ohnehin verboten, auch ohne Kinder.

Richtig: alle vier – A, B, C und D

  • A. In der Innenstadt und an stark befahrenen Straßen.
  • B. Im Treppenhaus und auf Zugangswegen von Mehrfamilienhäusern.
  • C. In Hotels, in Läden oder in Restaurants.
  • D. In Gebieten mit viel Wild.

Erklärung: Die einzige Alles-richtig-Frage des Blocks, und sie fasst ihn zusammen. Die vier Situationen decken vier verschiedene Gründe ab: Straße und Innenstadt (Verkehrssicherheit, Reizdichte), Treppenhaus und Zugangswege (Nachbarn können nicht ausweichen – enge Räume), Hotel, Laden, Restaurant (Hausrecht, andere Gäste, Lebensmittel) und Wildgebiete (Jagdrecht, Wildschutz, Brut- und Setzzeit). Antwort B wird oft übersehen: Das Treppenhaus ist ein enger Raum, in dem niemand ausweichen kann – für Menschen mit Hundeangst die unangenehmste Begegnungssituation überhaupt.

📌 Merksatz: Straße, Treppenhaus, Innenräume, Wildgebiete – vier Situationen, in denen die Leine dazugehört.

Richtig: nur B

  • ❌ A. Ich brauche nichts zu unternehmen, weil mein Hund höchstens zu dem Jogger hinläuft, ihn aber nicht belästigt oder beißt.
  • B. Ich rufe meinen Hund zu mir, leine ihn an und lasse ihn erst wieder los, wenn ich sicher weiß, dass er den Jogger nicht verfolgen wird.
  • ❌ C. Ich renne ein Stückchen mit dem Jogger mit. Das lenkt meinen Hund vom Jogger ab.
  • ❌ D. Ich bitte den Jogger, möglichst langsam zu laufen, um meinen Hund nicht zum Hinterherrennen zu verleiten.

Erklärung: Ein Jogger ist aus Hundesicht schnelle Bewegung, die sich entfernt – der klassische Auslöser der Jagdsequenz, siehe Ausdrucksverhalten. Selbst freundlich gemeintes Hinterherlaufen ist für den Joggenden bedrohlich, und Stürze passieren schnell. Antwort D ist bemerkenswert, weil sie die Verantwortung umdreht: Andere müssen ihr Verhalten nicht an deinen Hund anpassen. Dasselbe Prinzip gilt für Radfahrer, Skater und spielende Kinder.

📌 Merksatz: Jogger sind laufende Auslöser – anleinen, statt andere um Rücksicht zu bitten.

Richtig: nur B

  • ❌ A. Da ich sicher weiß, dass mein Hund Kindern nichts tut, lasse ich ihn laufen.
  • B. Ich leine meinen Hund auf jeden Fall an, denn ich möchte nicht, dass sich andere Menschen durch meinen Hund bedrängt fühlen oder Angst bekommen.
  • ❌ C. Ich rufe den Kindern laut zu, dass mein Hund nichts tut.
  • ❌ D. Ich erkläre den Kindern, dass Picknicken in einem Hundeauslaufgebiet verboten ist und schicke sie weg.

Erklärung: Zwei Situationen in einer: Kinder und Essen. Selbst ein völlig unproblematischer Hund wird von Wurstbroten angezogen – und ein Hund, der in eine Picknickdecke läuft, erschreckt Kinder unabhängig von seinen Absichten. Antwort D klingt nach Rechthaben und ist es formal vielleicht sogar – aber der Katalog folgt konsequent dem Grundsatz: Das Recht, hier zu sein, gibt kein Recht, andere zu bedrängen.

📌 Merksatz: Kinder plus Essen ist doppelt Anleinen – auch auf der Hundewiese.

Richtig: nur D

  • ❌ A. Wenn es ein Ort ist, an dem man den Hund laufen lassen darf und der Hund brav ist, muss man nichts unternehmen.
  • ❌ B. Ich gehe auf die Leute zu und versichere, dass der Hund ganz lieb ist.
  • ❌ C. Ich rufe meinen Hund zu mir und erkläre ihm, dass die Leute Angst vor ihm haben.
  • D. Ich leine meinen Hund sofort an, denn andere Menschen dürfen sich durch meinen Hund nicht bedroht fühlen.

Erklärung: Die Kernfrage des Blocks. Antwort B ist die häufigste Reaktion in der Praxis – und sie macht es schlimmer: Auf jemanden mit Hundeangst zuzugehen, um ihn zu beruhigen, verringert genau den Abstand, den dieser Mensch gerade braucht. Der Satz „er tut nichts“ hilft niemandem, der Angst hat. Antwort C enthält einen ernsten Kern: Hunde verstehen keine Erklärungen, siehe Umgang und Verständnis. Die richtige Reaktion ist unspektakulär: anleinen, Abstand geben, weitergehen.

📌 Merksatz: Anleinen und Abstand geben – „er tut nichts“ hilft niemandem, der Angst hat.

Richtig: B, C und D

  • ❌ A. Es können in keinem Fall Probleme entstehen.
  • B. Für heimische Hunde wird der Infektionsdruck durch mitgebrachte Krankheitserreger erhöht.
  • C. Unwissentliche Einschleppung von neuen Parasiten und Krankheitserregern, wenn die Hunde nicht fachlich korrekt und ausreichend oft vor und nach dem Import untersucht werden.
  • D. Zusätzliche Belastungen der Tierheime, wenn die Hunde nicht in das neue Zuhause passen und abgegeben werden müssen.

Erklärung: Die einzige Frage des Blocks, die nicht vom Spaziergang handelt – sie betrachtet die gesellschaftliche Ebene. Medizinisch: Mit importierten Hunden gelangen Erreger nach Deutschland, die hier bisher nicht heimisch waren – Leishmaniose, Ehrlichiose, Babesiose, Herzwürmer. Manche brauchen Überträger, die es hier bislang kaum gibt; mit dem Klimawandel ändert sich das teilweise. Deshalb Test vor und nach dem Import, siehe Krankheiten. Sozial: Hunde, die nicht in ihr neues Zuhause passen, landen im Tierheim – mit einer Vorgeschichte, die kaum jemand kennt. Das bindet Kapazitäten, die für heimische Abgabehunde fehlen, siehe Rassen.

📌 Merksatz: Importhunde bringen Erreger mit und belasten Tierheime, wenn die Vermittlung scheitert.

Die Anleinregel: eine Frage, zehn Situationen

SituationAnleinen?Grund
Jogger kommt entgegen✅ jaLaufreiz, Sturzgefahr
Reiter kommt entgegen✅ jaPferd ist Fluchttier
Radfahrer✅ jawie Jogger, dazu Tempo
Spielende Kinder✅ jaHöchstreiz, Umrennen
Kinderspielplatz✅ jameist ohnehin verboten
Picknick auf der Wiese✅ jaEssen plus Menschen
Menschen wirken unwohl✅ janiemand muss Angst haben
Treppenhaus, Hauseingang✅ jaenge Räume ohne Ausweichmöglichkeit
Innenstadt, Straße✅ jaVerkehr
Wildgebiete, Brut- und Setzzeit✅ jaWildschutz, Jagdrecht
Anderer Hund ist angeleint✅ jaer ist es aus einem Grund

Die Kurzfassung: Wenn du überlegst, ob du anleinen solltest – leine an.

„Der tut nichts“ – warum der Satz nicht hilft

Er kommt im Prüfungskatalog ausschließlich in falschen Antworten vor, und dafür gibt es drei Gründe:

  1. Er beschreibt eine Absicht, keine Wirkung. Wer Angst hat, hat sie unabhängig davon, was dein Hund vorhat.
  2. Er ist nicht überprüfbar. Das Gegenüber kann nicht wissen, ob es stimmt.
  3. Er verschiebt die Verantwortung. Aus „ich kümmere mich“ wird „stell dich nicht so an“.

Die Alternative ist einfacher: anleinen, freundlich grüßen, Abstand halten, weitergehen.

Wo gilt in NRW Leinenpflicht?

OrtRegelung
Naturschutzgebietedurchgehend Leinenpflicht
Waldauf Wegen frei möglich, abseits davon Leine (Landesforstgesetz)
Brut- und Setzzeitviele Kreise ordnen saisonale Leinenpflicht an, meist März bis Juli
Innerortskommunale Verordnung, sehr unterschiedlich
Öffentliche VerkehrsmittelLeine, oft zusätzlich Maulkorb
Große Hunde (ab 40 cm/20 kg)§ 11 LHundG NRW: Anleinpflicht in bestimmten Bereichen
Gefährliche Hunde / Listenhunde§ 5 LHundG NRW: Leinen- und Maulkorbpflicht

Wichtig: Die konkreten Regeln stehen in der Ordnungsbehördlichen Verordnung deiner Stadt oder Gemeinde – sie unterscheiden sich teils erheblich, siehe Rechtliches.

Unterwegs mit Hund: Ratgeber zum Weiterlesen

Das Verhalten in der Öffentlichkeit berührt viele Nachbarthemen. Vertiefe die passenden Blöcke: das Rechtliche zu Leinenpflicht und Haftung, die Hundebegegnungen, den Umgang mit Hund und Kind sowie die artgerechte Haltung. Wo genau die Anleinpflicht in der Öffentlichkeit greift, steht nach Bundesland aufgeschlüsselt im eigenen Ratgeber.