Maßnahmen in der Sachkundeprüfung: was dich erwartet

Der Fragenkatalog der Tierärztekammer Nordrhein gilt seit dem 1. Januar 2025 und ist seit dem 1. März 2025 verbindlich: 197 Fragen in 20 Themengebieten, in der Prüfung werden 30 gezogen.

Zwei Grundsätze prägen diesen Block. Erstens: Bei neuem Problemverhalten zuerst zum Tierarzt – Schmerzen sind die häufigste körperliche Ursache für Verhaltensänderungen. Zweitens: Angst ist Leiden und muss behandelt werden – nicht ausgesessen und nicht durch Konfrontation „abgehärtet“.

Das Wort Flooding – die massive Konfrontation mit dem Angstauslöser – kommt in diesem Block ausschließlich in falschen Antworten vor.

Achtung: Bei 8 von 10 Fragen sind mehrere Antworten richtig:

Richtige AntwortenAnzahl Fragen
eine2
zwei6
drei2
Entspannt ruhender Hund auf einer Decke, Halter mit sanfter Hand daneben – an Angst arbeitet man nur im entspannten Zustand

Teste dich selbst: 10 Fragen zu Maßnahmen bei Problemverhalten

Der Test enthält genau die Fragen, die auch in der Prüfung vorkommen können. Du kannst ihn beliebig oft wiederholen. Danach findest du unten alle Fragen noch einmal in Ruhe erklärt.

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Probleme und Maßnahmen Fragenkategorie Hunde

Probleme - Maßnahmen

Hier finden Sie Fragen der Kategorie "Probleme - Maßnahmen".

Viel Erfolg.

Wer wäre der beste Ansprechpartner, wenn es zu Problemen im Zusammenleben kommt?

Mein Hund hat beim Tierarzt/ärztin auf dem Tisch sehr viel Angst und knurrt auch. Was sind sinnvolle Maßnahmen?

Was ist zu tun, wenn ein Hund, der immer lieb und friedlich war, ganz plötzlich aggressives Verhalten zeigt?

Führt eine Kastration des Rüden immer zur Verminderung der Aggression gegenüber anderen Rüden?

Was ist zu tun, wenn ein Hund Angstprobleme hat?

Was sind sinnvolle Maßnahmen bei einem hyperaktiven Hund?

Wie kann man einem Hund klar machen, dass ein bestimmtes Verhalten unerwünscht ist?

Ihr Hund hat in die Wohnung gemacht. Wie reagieren Sie?

Was kann man tun, wenn man nach einigen problematischen Begegnungen mit anderen
Hunden feststellt, dass der eigene Hund mit Artgenossen nicht immer gut klarkommt?

Was muss man bei dem Umgang mit Ängsten von Hunden beachten?

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Bestenliste

4 Personen sind bisher dabei. Bei gleichem Ergebnis zählt die schnellere Zeit.

  1. 1 Sonja 1:42 min 100 %
  2. 2 Jutta L. 3:23 min 100 %
  3. 3 Anke B. 4:28 min 100 %
  4. 4 Patrick S. 6:30 min 93 %

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Alle 10 Prüfungsfragen zu Maßnahmen – mit Erklärung

Richtig: B und D

  • ❌ A. Der Züchter oder ein anderer Halter derselben Rasse.
  • B. Ein Tierarzt bzw. eine Tierärztin, der/die sich auf Verhalten spezialisiert hat.
  • ❌ C. Ein anderer Hundebesitzer, der seinen Hund gut unter Kontrolle hat.
  • D. Ein moderner und erfahrener Hundetrainer, der im Bereich Problemverhalten fachlich nachweislich korrekt geschult ist und über positive Bestärkung arbeitet.

Erklärung: Die beiden richtigen Antworten decken zwei verschiedene Zuständigkeiten ab:

AnsprechpartnerZuständig für
VerhaltenstierarztMedizinische Ursachen, Diagnose, bei Bedarf Medikation, schwere Angst- und Aggressionsprobleme
Qualifizierter HundetrainerTraining, Alltagsumsetzung, Aufbau von Alternativverhalten
Bei schwerwiegenden Problemen arbeiten beide zusammen. Antwort A und C beschreiben gutgemeinte Laienberatung. Wichtig: Die Berufsbezeichnung „Hundetrainer“ ist in Deutschland nicht geschützt. Was es gibt, ist die Erlaubnis nach § 11 Tierschutzgesetz für die gewerbsmäßige Ausbildung von Hunden – danach darf und sollte man fragen.

📌 Merksatz: Verhaltenstierarzt für die Ursache, qualifizierter Trainer für die Umsetzung – nicht der Nachbar.

Richtig: A und B

  • A. Ich bleibe selbst möglichst ruhig und entspannt.
  • B. Ich sollte mich über ein „Medical Training“ informieren, um schrittweise über positive Bestärkung die Angst meines Hundes zu reduzieren.
  • ❌ C. Das Knurren muss konsequent unterbunden werden, damit der Hund lernt, dass er sich nicht aggressiv verhalten darf.
  • ❌ D. Man sollte ihn einmal laut anschreien oder ein lautes Geräusch machen, damit er aufhört, sich so aufzuführen.

Erklärung: Antwort C ist die gefährlichste Option im ganzen Block. Ein Hund, dem das Knurren beim Tierarzt abtrainiert wird, hat seine Angst nicht verloren, sondern nur die Vorwarnung. Der nächste Schritt ist dann der Biss ohne Ankündigung, siehe Hund und Kind. Medical Training heißt: die Untersuchung in kleinste Schritte zerlegen und jeden einzeln positiv aufbauen – auf den Tisch springen, sich anfassen lassen, Maul öffnen, Pfote geben, Stethoskop akzeptieren. Und Antwort A ist mehr als eine Floskel: Hunde lesen die Anspannung ihres Menschen zuverlässig, siehe Umgang und Verständnis.

📌 Merksatz: Knurren beim Tierarzt nie unterbinden – Medical Training aufbauen und selbst ruhig bleiben.

Richtig: nur A

  • A. Der Hund sollte schnellstens dem Tierarzt vorgestellt werden, denn er könnte Schmerzen oder eine Erkrankung haben, die ihn belastet.
  • ❌ B. Man sollte ihn sofort eindrücklich bestrafen, denn so etwas darf man nicht durchgehen lassen.
  • ❌ C. Gar nichts. Aggressives Verhalten ist ein normales Hundeverhalten.
  • ❌ D. Man sollte lediglich die Fütterung umstellen und mehr Kohlenhydrate füttern.

Erklärung: Die wichtigste Frage des Blocks, und sie hat nur eine Antwort: Zum Tierarzt. Das Schlüsselwort ist plötzlich.

UrsacheTypisches Bild
Schmerzen (Arthrose, Zähne, Ohren, Rücken)Reagiert beim Anfassen, will nicht mehr springen
SchilddrüsenunterfunktionAntriebslos, Fellprobleme, plötzliche Reizbarkeit
Nachlassendes Sehen oder HörenErschrickt, wenn man sich nähert
Neurologische ErkrankungenAnfallsartig, wie „abwesend“
Schmerzhafte Erkrankungen im BauchraumVerteidigt den Bauch, mag nicht hochgehoben werden
Bestrafung (B) trifft in all diesen Fällen einen Hund, der ohnehin leidet.

📌 Merksatz: Plötzliche Aggression heißt Tierarzt – nicht Trainer und schon gar nicht Strafe.

Richtig: C und D

  • ❌ A. Uneingeschränkt ja.
  • ❌ B. Grundsätzlich nein.
  • C. Nicht immer. Durch eine Kastration wirkt ein Rüde nicht mehr als Konkurrent auf andere Rüden und löst dadurch weniger aggressives Verhalten anderer Rüden aus.
  • D. Nur wenn männliche Hormone die Ursache für das aggressive Verhalten sind.

Erklärung: Die Kastration ist kein Verhaltenstraining. Sie wirkt auf hormonell bedingtes Verhalten – und nur darauf. Aggression, die aus Angst, Unsicherheit oder schlechten Lernerfahrungen entsteht, bleibt nach der Operation unverändert; sie kann sich sogar verschlechtern, weil Testosteron auch selbstsicheres Auftreten unterstützt. Antwort C beschreibt einen Nebeneffekt: Der kastrierte Rüde riecht anders und wird von anderen Rüden weniger als Konkurrent behandelt – die Aggression der anderen sinkt also. In der Praxis wird vor einer Kastration aus Verhaltensgründen häufig ein Hormonchip eingesetzt, der die Wirkung zeitlich begrenzt simuliert. Zur Rechtslage siehe Rechtliches.

📌 Merksatz: Kastration hilft nur bei hormonell bedingtem Verhalten – Angst und Erlerntes bleiben.

Richtig: B und C

  • ❌ A. Man sucht die Situation, bei der der Hund sehr viel Angst hat, immer wieder auf, damit der Hund sich gewöhnen kann.
  • B. Man meidet die angstauslösenden Situationen soweit möglich und sucht einen Tierarzt auf, der auf Verhaltenstherapie spezialisiert ist.
  • C. Angstprobleme können ein erhebliches Leiden darstellen und müssen behandelt werden.
  • ❌ D. Solange das Angstproblem im eigenen Alltag nicht stört, braucht man nichts zu unternehmen.

Erklärung: Antwort A beschreibt Flooding – die massive Konfrontation mit dem Angstauslöser in der Hoffnung, der Hund gewöhne sich daran. Das funktioniert nicht: Ein Hund in Panik lernt nicht, dass die Situation harmlos ist, sondern dass er ihr nicht entkommen kann. Das Ergebnis ist häufig eine Verschlimmerung oder erlernte Hilflosigkeit. Der richtige Weg ist das Gegenteil: erst Abstand, dann in winzigen Schritten annähern, immer unterhalb der Schwelle, an der die Angst anspringt (Gegenkonditionierung und systematische Desensibilisierung). Antwort D ist der ethische Kern: Angst ist Leiden, auch wenn sie den Menschen nicht stört.

📌 Merksatz: Konfrontation verschlimmert Angst – erst meiden, dann in kleinen Schritten und mit Fachhilfe arbeiten.

Richtig: A, C und D

  • A. Man überprüft das Ausmaß an Beschäftigung, ob es zu wenig oder zu viel ist. Ein besonders aktiver Hund kann bis zu drei Stunden Aktivität brauchen.
  • ❌ B. Man schickt den Hund zu Hause immer wieder strikt auf seinen Platz und zwingt ihn, dort liegen zu bleiben.
  • C. Man schenkt dem Hund zu Hause immer dann ruhige Aufmerksamkeit, wenn er sich ruhig verhält.
  • D. Man findet ein Hobby im Hundesport oder einer Hundeschule, das dem Hund und einem selbst Spaß macht.

Erklärung: Der überraschende Teil steht in Antwort A: „zu wenig oder zu viel“. Viele Halter reagieren auf einen unruhigen Hund mit mehr Programm – längere Runden, mehr Ballspiel, mehr Action. Das kann das Gegenteil bewirken: Ein dauerhaft überdrehter Hund lernt nie herunterzufahren, und der Cortisolspiegel bleibt oben. Manche „hyperaktiven“ Hunde brauchen vor allem Ruhe – erwachsene Hunde schlafen normalerweise 17 bis 20 Stunden am Tag. Antwort C ist die praktische Umsetzung: Ruhe belohnen, statt Unruhe zu bekämpfen, siehe Training.

📌 Merksatz: Erst prüfen, ob es zu wenig oder zu viel ist – und Ruhe belohnen statt Unruhe zu unterdrücken.

Richtig: B, C und D

  • ❌ A. Wenn man laut schimpft, weiß der Hund, dass man mit seinem Verhalten nicht zufrieden ist, und wird es nicht wieder zeigen.
  • B. Wenn man weiß, was der Hund in dem Moment erreichen möchte, kann man es ihm vorenthalten. Nur wenn er artig ist, kann er es bekommen.
  • C. Unerwünschte Verhaltensweisen, die durch Angst oder Stress ausgelöst werden, lassen sich in kritischen Situationen nicht einfach beenden, weil sie emotional bedingt sind.
  • D. Da es oft schwierig ist, unerwünschtes Verhalten in kritischen Situationen zu beeinflussen, ist es besonders effektiv, möglichst vorausschauend zu handeln.

Erklärung: Drei Werkzeuge, die zusammengehören:

WerkzeugBeispiel
Vorenthalten (B)Die Leine wird erst angelegt, wenn der Hund sitzt. Die Tür geht erst auf, wenn er ruhig ist
Emotion erkennen (C)Bellen aus Angst lässt sich nicht „abstellen“ – hier hilft nur Abstand
Vorausschauen (D)Die Straßenseite wechseln, bevor der andere Hund in Sichtweite ist
Antwort D ist das wirksamste und am meisten unterschätzte: Management vor Training. Wer die Situation gar nicht erst entstehen lässt, muss sie nicht bewältigen – und der Hund übt das unerwünschte Verhalten nicht weiter ein.

📌 Merksatz: Vorenthalten, Emotionen erkennen, vorausschauend handeln – Management schlägt Korrektur.

Richtig: C und D

  • ❌ A. Ich nehme den Hund mit zu der Stelle, zeige ihm sein Geschäft und schimpfe mit ihm.
  • ❌ B. Ich packe den Hund, trage ihn zum Ort des Vergehens und stoße ihn mit der Nase hinein.
  • C. Ich begrüße den Hund normal und versuche, mir meinen Ärger nicht anmerken zu lassen. Wahrscheinlich habe ich ihn zu lange allein gelassen.
  • D. Ich beseitige das Geschäft kommentarlos.

Erklärung: Antwort B ist eine der ältesten und schädlichsten Methoden überhaupt. Sie wirkt nicht, weil der Hund den Zusammenhang zu einem Ereignis von vor Stunden nicht herstellen kann – was er lernt, ist Angst vor der Rückkehr seines Menschen. Der wichtigste Teil steht am Ende von Antwort C: die Ursachensuche. Zu lange allein, Durchfall, Blasenentzündung, Stress, unvollständige Stubenreinheit oder Trennungsangst – ohne die Ursache bleibt es beim Symptom, siehe Ursachen und Vorbeugen.

📌 Merksatz: Kommentarlos wegmachen und die Ursache suchen – Schimpfen erzeugt nur Angst vor deiner Rückkehr.

Richtig: nur A

  • A. Man sollte Rat suchen bei einem modernen, erfahrenen Hundetrainer, der über positive Bestärkung arbeitet, oder bei einem auf Verhaltenstherapie spezialisierten Tierarzt.
  • ❌ B. Man muss nichts unternehmen, denn es ist normal, dass sich Hunde auf dem Spaziergang mit Artgenossen beißen.
  • ❌ C. Man sollte so einen Hund nicht behalten, sondern ins Tierheim geben oder einschläfern lassen.
  • ❌ D. Man kann nicht mehr tun, als dem Hund einen Maulkorb anzulegen. Das Verhalten kann man nicht beeinflussen.

Erklärung: Die zweite Frage mit nur einer Antwort. Die drei falschen Optionen bilden das volle Spektrum der falschen Reaktionen ab: verharmlosen (B), aufgeben (C) und resignieren (D). Antwort D ist die häufigste in der Praxis – der Maulkorb als Dauerlösung. Er ist sinnvoll als Sicherheitsmaßnahme während des Trainings, aber er löst nichts. Unverträglichkeit ist in den allermeisten Fällen behandelbar. Realistisches Ziel ist oft nicht der Hund, der mit allen spielt, sondern der Hund, der entspannt an anderen vorbeigehen kann.

📌 Merksatz: Unverträglichkeit ist behandelbar – Maulkorb sichert, löst aber nichts.

Richtig: A und D

  • A. An Ängsten kann man am effektivsten beginnen zu arbeiten, wenn der Hund entspannt ist.
  • ❌ B. Solange es einen selbst im Alltag nicht stört, braucht man sich um Ängste nicht zu kümmern.
  • ❌ C. Man sollte den Hund regelmäßig mit seinen Ängsten konfrontieren, damit er sich daran gewöhnen kann.
  • D. Angst ist ein starkes Gefühl, das erhebliche Leiden verursachen kann. Daher sollte man professionelle Hilfe in Anspruch nehmen.

Erklärung: Die Zusammenfassung des Blocks – und die Wiederholung des zentralen Prinzips: Lernen setzt Entspannung voraus. Ein Hund über der Angstschwelle nimmt keine Information auf; jedes Training in diesem Zustand ist verlorene Zeit oder richtet Schaden an. Deshalb beginnt jede Angstbehandlung mit der Frage: In welcher Entfernung, bei welcher Lautstärke, bei welcher Dauer ist dieser Hund noch entspannt? Genau dort startet die Arbeit.

📌 Merksatz: An Angst arbeitet man nur im entspannten Zustand – alles darüber ist verlorene Zeit.

Die richtige Reihenfolge bei Verhaltensproblemen

SchrittWas zu tun ist
1. TierarztSchmerzen und Erkrankungen ausschließen – immer zuerst, besonders bei plötzlichen Veränderungen
2. ManagementSituation entschärfen, damit das Verhalten nicht weiter geübt wird
3. Ursache klärenAngst, Frustration, gelerntes Verhalten oder Unterforderung?
4. FachhilfeVerhaltenstierarzt oder qualifizierter Trainer, je nach Befund
5. TrainingAlternativverhalten aufbauen, in kleinen Schritten, unter der Reizschwelle
6. GeduldVerhalten, das über Monate entstanden ist, verschwindet nicht in zwei Wochen

Wie wichtig Schritt 1 ist, zeigt ein Klassiker: Wenn ein stubenreiner Hund plötzlich in die Wohnung pinkelt, steckt oft eine Blasenentzündung dahinter und kein Erziehungsproblem.

Wen rufe ich an? Der Wegweiser

SituationAnsprechpartner
Verhalten hat sich plötzlich verändertTierarzt
Hund knurrt oder schnappt bei BerührungTierarzt, danach Trainer
Angst vor Geräuschen, Menschen, SituationenVerhaltenstierarzt
Zieht an der Leine, springt hoch, hört nichtHundetrainer
Unverträglichkeit mit ArtgenossenTrainer, bei schweren Fällen mit Verhaltenstierarzt
TrennungsangstBeide gemeinsam
Beißvorfall mit VerletzungVerhaltenstierarzt, dazu Meldepflicht beim Ordnungsamt beachten

Die drei Sätze, bei denen du misstrauisch werden solltest

Drei Sätze, die im Prüfungskatalog ausschließlich in falschen Antworten vorkommen – und bei denen du auch im echten Leben hellhörig werden solltest:

  • „Da muss man dem Hund einmal richtig zeigen, wer der Chef ist.“
  • „Das wächst sich raus.“
  • „Der muss da einfach durch.“

Alle drei stehen für einen überholten, konfrontativen Umgang. Moderne Verhaltensarbeit setzt stattdessen auf Ursachensuche, Management und positive Bestärkung.

Verhaltensprobleme lösen: Ratgeber zum Weiterlesen

Zu diesem Block gibt es aktuell noch keinen eigenen Ratgeberartikel. Bis die Texte stehen, vertiefe die Nachbarthemen: Probleme – Verständnis, Ursachen und Vorbeugen, die Gesundheit und das Training. Kommt es zu einem Beißvorfall, ordnet die Behörde in der Regel einen Wesenstest nach einem Vorfall an.